Ödön von Horváth & Lukas Kristl

Glaube Liebe Hoffnung

Moderner Klassiker

 

Elisabeth will den Moment nicht verpassen, ihrem Leben noch eine glückliche Wendung zu verleihen. Sie braucht Geld für einen Wandergewerbeschein, damit sie arbeiten gehen kann, aber um sich diesen leisten zu können, braucht sie Arbeit. Eine schwierige Zwickmühle. Doch Elisabeth gibt nicht auf, glaubt, dass auch nur ein Moment ihrem Leben eine neue Richtung geben kann. Sie versucht, ihren Leichnam bereits zu Lebzeiten an das Anatomische Institut zu verkaufen, um sich eine berufliche Perspektive schaffen zu können. Als das nicht gelingt, leiht sie sich das benötigte Geld und wird wegen Betruges angezeigt. Nach einem Gefängnisaufenthalt keimt erneut Hoffnung auf, denn sie verliebt sich in einen jungen Polizisten. Aus Scham verschweigt sie ihm jedoch ihre Vergangenheit, die ihr Geliebter am Ende doch in einem unglücklichen Moment erfährt. Die Umstände bringen Elisabeth schließlich in eine drastisch hoffnungslose Lage.

Ödön von Horváths bedeutende Tragödie ist für alle Menschen ab 14 Jahren, die die Missstände in ihrer Welt nicht einfach so hinnehmen wollen, wie sie sind; für die, die auch in aussichtslosen Situationen noch Hoffnung haben und für alle, die wissen, dass nicht Menschen armselig sind, sondern die Umstände, in denen sie leben.


*Schauspielstudio Marburg - Kooperation zwischen dem HLTM und der Kunstuniversität Graz

 

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  • Fr, 18.09.2020, 19.30, Premiere ABO P / ABO P*
  • So, 27.09.2020, 19.30
  • Di, 29.09.2020, 19.30 DI ABO / Jugendabo
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Man möchte doch nicht immer so weiter.

Glaube Liebe Hoffnung