Copyright: Charlotte Bösling

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ASJA - In Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien

Sticky Matter

HTT 2021 Analog

 

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – hindurch durch das Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe Materie. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam. „Sticky Matter“ beschäftigt sich mit der Konstruktion des Fremden. In einem Raumschiff, das in unbestimmter Zukunft den Kurs verloren hat, erprobt die Crew den Umgang mit dem Unbekannten, dem Verlorenen und dem Vergangenen. Das Bühnenstück arbeitet mit der Suche nach Möglichkeiten des Beschreibens und absurden Erinnerungen – Geschichten von Entdeckungen ausgehend vom globalen Süden über den globalen Norden. „Sticky Matter“ sucht nach einer Auseinandersetzung mit den Zugängen kolonialer Geschichtsschreibung.

Produktionsteam 
ASJA ist Theatermacherin und beschäftigt sich auf und neben der Bühne mit spielerischen Formaten, die Fiktion und Alltag verschwimmen lassen. Sie kommt aus Mannheim und studierte nach Arabistik in Marburg und Kairo den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitete daneben als ausgebildete Mediatorin, sowie als Theatermacherin, Dramaturgin und Performerin.

"ASJA und ihre Crew nehmen die Zuschauenden in ihrer Performance Sticky Matter mit ihrem Raumschiff mit auf eine Reise ins All. Doch das Raumschiff hat in unbestimmter Zukunft den Kurs verloren, und die Crew erprobt den Umgang mit dem Unbekannten, dem Verlorenen und dem Vergangenen, um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen. Dabei stellt sie Fragen nach den Bestandteilen von Identitäten, der eigenen und den Fremden. Im Diskurs von Zugehörigkeit und Abgrenzung wird die Figur des Alien eine Projektionsfläche für das Fremde. Eine Performance, die Raum und Zeit auflöst, aber dabei die drängenden Fragen der Zeit bearbeitet." (Auswahlkommission Freie Szene)


 

Ort:

Kleines Tasch

Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Bühne & Kostüme: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien

Da hat sich was am Kabel festgesetzt!

Sticky Matter