Copyright: Rudolf Wichert

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Ein Performancefilm von HELLA LUX

WEARING HEAVY BOOTS

HTT 2021 Digital

 

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.

Anmeldung zum kostenfreien digitalen Nachgespräch über zoom für die digitalen Produktionen im Rahmen der Hessischen Theatertage am Freitag, 25.06., 17 Uhr, Moderation: Eva Lange und Carola Unser, an projektkoordination_htt2021@hltm.de.

Produktionsteam
HELLA LUX entwickelt interaktive Formate für ein generationsübergreifendes Publikum, die eine klassische Aufteilung von Publikum und Performer*innen befragen. Sie erforscht verschiedene Raumstrukturen, sowie Möglichkeiten mit performativen und technischen Mitteln kollektive Erlebnisr.ume zu schaffen, in denen gesellschaftliche Fragen verhandelt werden. 2015 in Frankfurt am Main durch die Regisseurinnen Milena Wichert und Liljan Halfen sowie der Dramaturgin Lenja Busch gegründet.

"Hella Lux hat es sich nicht leicht gemacht, denn das Frankfurter Kollektiv beschäftigt sich mit Trauer, ohne vordergründig zu emotionalisieren. Im Gegenteil, die Videoproduktion ringt dem Thema ganz andere Seiten ab: Von der eigenwilligen Ästhetik von Trauerkarten bis zu einem aufblasbaren Haifisch. Ihre Perspektive auf Zurückbleiben und Anteilnahme ist eine Chance zu einem generationenübergreifenden reflektieren über das, was bleibt, wenn jemand für immer geht." (Auswahlkommission Freie Szene)


Die Produktion entstand in Kooperation mit studioNAXOS und der jugend-kultur-kirche sankt peter. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Andere Zeiten, EKHN Stiftung und die Evangelische Zukunftsstiftung. Geprobt im Z Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Ort:

Video-on-Demand

Aufführungsdauer:

ca. 45 Minuten

Künstlerische Leitung: Liljan Halfen, Milena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa Beck, Liljan Halfen, Hanna Steinmair, Milena Wichert, Ewelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka

 

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DAS IST WIE DURCH EIN
FLIEGENGITTER SCHAUEN […].
WAS HÄLT UNS DENN ZUSAMMEN,
FRAGE ICH MICH, DIE LÖCHER
ODER DER FADEN?

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