Simon Stephens

Heisenberg

 

Wenn man ein Teilchen beobachtet, kann man entweder seinen Ort oder seine Geschwindigkeit genau messen. Der jeweils andere Wert verschwimmt.

Was Werner Heisenberg bereits 1927 in seiner Unschärferelation formuliert hat, lässt sich in gewisser Hinsicht auch auf Beziehungen übertragen: Je nachdem, mit welchem liebenden oder forschenden Blick das Gegenüber betrachtet wird, wird selbst Offensichtliches unwichtig oder unscharf.

Simon Stephens hat eine atemberaubende und warmherzige Liebesgeschichte geschrieben, die in ständig überraschenden Wendungen davon erzählt, dass das Leben in jedem Augenblick eine Abzweigung ermöglicht und das Normale mitnichten normal ist und das Verrückte dagegen ganz logisch, also dass Menschen und ihre Liebe sich ständig im Transit befinden.

Wir freuen uns sehr, eine Erfolgsproduktion des Staatstheaters Kassel in der Inszenierung des Intendanten Thomas Bockelmann mit Christina Weiser als Georgie und Jürgen Wink als Alex auch dem Marburger Publikum präsentieren zu können.


Location:

Erwin-Piscator-Haus