Zenzi Huber

© Katrina Friese

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Zenzi Huber

Nina. Feuer. Eine musikalische Hommage an Nina Simone

/Uraufführung
 

Eine Hommage an Nina Simone zu machen ist schwierig. Sie ist großartig, einzigartig und ihr Werk ist das, was es ist, unerreicht, weil sie ist, wer sie ist: Nina Simone. Also schauen wir erstmal zurück auf das Leben und Wirken dieser „Hohepriesterin des Soul“. Um dann irgendwann nach vorn schauen zu können, auf das, was kommt. Um zwischendurch vielleicht auch an uns selbst nicht mehr vorbeizukommen.

Als sechstes von acht Kindern wuchs die, als Eunice Kathleen Waymon Geborene, Anfang der 1930er in North Carolina auf. Im Alter von 4 Jahren begann sie, Klavier zu spielen. Ihr Ausnahmetalent sollte bald Gehör finden – die erste schwarze Konzertpianistin wollte sie werden. Doch dieser Traum platzte und so begann sie, sich als Sängerin in diversen Clubs durchzuschlagen. Sie gab sich einen neuen Namen, Nina Simone. In den 60ern gelang ihr der musikalische Durchbruch. Hart erarbeitete sie sich ihre Karriere und kämpfte mit eben dieser Kraft und Leidenschaft für die Ziele der Menschenrechtsbewegung. Denn „wie könnte man Künstler*in sein und nicht die Gesellschaft reflektieren“, so Simone. Und das tat sie emotional wie politisch, wütend und konsequent, anmutig und unangenehm. Was sie als Künstlerin so besonders macht, ist die Synergie ihres künstlerischen Schaffens und ihres politischen Denkens und Handelns. Sie trat ein gegen Rassendiskriminerung und kämpfte für Gleichberechtigung und Respekt.

Dieser musikalische Abend ist ein Versuch, sich Nina Simone anzunähern, sie und ihr Werk zu umkreisen, zärtestens zu streifen. Über die Schwierigkeit über jemanden zu sprechen, den man nie persönlich getroffen hat. Über Herkunft. Über Wurzeln. Über die eigene privilegierte Realität, einen Raum des Sprechens zu besitzen. Über die eigene Realität, die nie die andere sein kann. Über den Genuss an ihrer Musik, über die Leidenschaft ihrer Performances, über ihre Art, Lieder zu interpretieren und über den Genuss, ihre Lieder studieren zu dürfen, mit Kopf und Körper. Über die Lust an Beteiligung. Über die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und dem gegenwärtigen Sein und den Wünschen, Bedürfnissen, Hoffnungen, in was für einer Welt wir miteinander leben wollen.

Nina heißt auf Quechua „Feuer“ – eine musikalische Hommage an die Vielfalt von Nina Simones Lebenswerk für alle menschen ab 13 Jahren – mit Piano und Gesang.


Hier geht es zur Materialmappe zum Stück.

Location:

Großes Tasch

Duration:

approx. 1 hour 25 minutes

Premiere:

Saturday, 12.10.2019

Konzept & Musik: Zenzi Huber, Christian Keul
Dramaturgische Beratung: Christin Ihle
Theaterpädagogik: Juliane Nowak
von und mit : Zenzi Huber

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