Ute Rauwald, Annalena Maas & Jorien Gradenwitz

SPIEL 67 – NOTHING LEFT TO LOSE

 

Ein Projekt über Altersarmut, Mütter*, Töchter* und Schwestern*

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Frauen* und insbesondere Mütter* häufig von Altersarmut betroffen sind. Die Gründe dafür sind tief in die Gesellschaft eingeschrieben, dennoch nimmt das Sprechen darüber wenig Diskursraum in Anspruch, endet oft in Betroffenheit oder Stille. Zu Armut gesellen sich gerne Einsamkeit und Scham. Wir fragen uns und euch: Warum sind Mütter* prädestiniert, im Alter arm zu sein? Wie sieht diese Armut aus? Wie ist es, als Tochter* einer Mutter* in Armut das eigene Leben zu gestalten? Zu studieren? Zu arbeiten? Selbst Kinder zu haben?

Wir wollen die Einsamkeit und Sprachlosigkeit durchbrechen und ein Labor gründen. Dazu reißen wir die Türen des Theaters auf, um Mütter*, Töchter*, Schwestern* kennenzulernen, die mit uns einen Abend rund um diesen Kosmos gestalten. Wir laden FLINTA* Personen, die sich als Expertinnen* dieses Themas verstehen, ein, mit uns in regelmäßigen Abständen zusammenzukommen. Wir wollen uns und euch vernetzten, dieses diffuse Etwas sprechbar machen, voneinander lernen, trösten, feiern, uns mit euch wundern, wüten, forschen und nach einer Realität ohne Scham suchen, dafür mit Visionen und Forderungen, JA, Anleitungen für eine andere Wirklichkeit.

Zuvor lief das Projekt unter dem Arbeitstitel ICH WÜRD’ DIR ALLES GEBEN.

Prozessbeginn: Oktober 2023
Premiere: Frühjahr 2024


Gefördert durch die HTA,die EKH Stiftung, die Universitätsstadt Marburg und den Landkreis Marburg Biedenkopf. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.