Wara Cajias

Wara Cajias

Choreografie

Geboren 1975 in Sevilla als Kind deutsch-bolivianischer Eltern. Als Choreografin und Darstellerin arbeitete sie in mehreren Theatern in Deutschland, der Schweiz, Korea, Bolivien und dem Iran (Theater an der Ruhr, Ruhrtriennale, Schaubühne am Lehniner Platz, Schauspielhaus Zürich, Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Neuss), u.a. mit den Regisseuren Roberto Ciulli und Christoph Marthaler. Sie studierte Tanz und Choreografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Hochschule ArtEZ in den Niederlanden bei Pina Bausch und Mery O'Donnell Fulkerson. Sie erhielt den internationalen Preis "Grand Prix Palazzo Venezia" in der Kategorie Dance-Video 2008. Sie arbeitete als Autorin von Kurzgeschichten, die in einer Anthologie über bolivianische Schriftstellerinnen "La Otra Mirada" des Alfaguara Verlags und in dem bolivianischen Kurzgeschichten-Magazin "Correveydile" veröffentlicht wurden. 1994 erhielt sie den nationalen Literaturpreis "Presencia" in der Kategorie Kurzgeschichte.

Sie führte Regie bei mehreren Stücken in Bolivien und Deutschland. Zudem erhielt sie Stipendien, u.a. von der Stiftung Kunst und Kultur NRW, um ihre eigenen Projekte in Bolivien und Deutschland umzusetzen. Ihre Arbeit wurde in mehreren nationalen und internationalen Theaterfestivals in Südamerika gezeigt.

Sie erhielt den nationalen Kulturpreis "Eduardo Abaroa" in der Kategorie Theater/Regie in 2014.  Sie war als Direktorin der Städtischen Museen in La Paz (Bolivien) tätig und setzte als Kulturmanagerin diverse Projekte und künstlerische Veranstaltungen um, darunter die erste Lange Nacht der Museen in Bolivien, die Ausstellung von Guayasamin in La Paz, das Projekt "Circular" für private und staatliche Museen und die Schaffung des Fonds für Künstler "Pro-Escena".

Wara Cajias

Produktionen:

Cabaret