Juliane Hendes
ANGELALAND
Monolog und Liederabend
PRESSESTIMMEN
"Dicht und klug komponiert ist der Hendes-Text, an dem sich Huber und Grosche da intensiv und mit sichtlichem Spaß an der Sache abarbeiten.“
„Eine Eins mit Sternchen verdient in „Angelaland“ die gesangliche Leistung des gesamten Ensembles.“
(Carsten Beckmann, Oberhessische Presse)
„Zur Spielzeiteröffnung am Landestheater Marburg im Erwin-Piscator-Haus gibt es aber für alle Nostalgiker*innen der Nuller und Zehner Jahre genau die passende Zeitreise. Mit Juliane Hendes’ Stück "Angelaland!" bringt Regisseurin und Co-Intendantin Eva Lange die gute alte BRD zurück – aber gab es die überhaupt?“
„[…] mit den eigentlichen Merkel-Jahren kommt richtig Fahrt in die Sache. Vorhang hoch und Bühne frei für die bekannte Kulisse der Bundespressekonferenz, diesmal aber mit dazugehöriger Live-Band. Hier hat dann die Kanzlerin gleich vierfach ihren Auftritt, als stoisches Gesangs- und Tanzensemble im klassischen Hosenanzug und mit Pagenkopf. Statt Kapital oder Grundgesetz gilt nun "Freiheit“ […]“
„Mit Fabers "In Paris brennen Autos" gelingt besonders Miriam Bahri als eine der Merkels ein sehr bewegendes Stück spätkapitalistischer Tristesse in Anbetracht steigender Not.“
(Jean Maurer, nachtkritik)
Angela Merkel hat zusammengeführt, was nicht zusammen sein konnte. Manchmal auch nicht wollte. Auch in sich selbst. Sie war das Land. Das ganze Land. „Unser“ Angelaland. Karl-Konrad wird diese berühmte Angela in seinen, in unseren Mittelpunkt stellen. Revue passieren lassen, was da alles war an historischen Ereignissen und gleichzeitig fragen: Was ist aus uns Deutschen geworden, was geblieben? „Der Gedanke an Angela Merkel löst Geborgenheit aus.“ Oder nicht? Ein Ausloten wird es werden. War doch die Angela immer bei uns. Erinnert Ihr euch an die Welt, in der sich unsere Angela um unsere Probleme kümmerte? Der Fischer aus Stralsund wird eine deutungsvolle Abrechnung geben, hat er sie doch gekannt, mit ihr zusammen Wein getrunken, gelacht und weiß genau, was für eine witzige Person Angela ist. Aus der Perspektive des gesellschaftlichen Randes lässt die Autorin Karl-Konrad den Weg „unseres Landes“ ins Hier und Jetzt vermessen. Am Ende bleibt eine Frage, die weiter reicht als jede Kanzlerschaft: Wer sind wir jetzt und was machen wir daraus?
Für alle Menschen ab 14 Jahren, die Historie mit einem Augenzwinkern für die Zukunft, für unser Später, erleben möchten und aufhören wollen, sich etwas vorzumachen.
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Ort:
Erwin-Piscator-Haus
Aufführungsdauer:
ca. 2 Stunden 13 Minuten
Premiere:
Freitag, 18.09.2026
Regie: Eva Lange
Musikalische Leitung: Christian Keul
Bühne: Agathe MacQueen
Kostüme: Ulrike Obermüller
Dramaturgie: Petra Thöring
Regieassistenz: Nathalie Glasow
Inspizienz: Xenia Strauss
Soufflage: Silke Knauff
Die Band: Christian Keul, Sven Demandt (Schlagzeug), Andreas Jamin (Posaune), Dirk Kunz (Bass)
Regie-& Ausstattungshospitanz: Eden Treibisch
Ausstattungsassistenz: Lea Vojer
Es spielen:
Karl-Konrad/ Angela Merkel –
Lisa Grosche
Karl-Konrad/ Angela Merkel –
Zenzi Huber
Angela Merkel –
Flamur Blakaj
Angela Merkel –
Aliona Marchenko
Angela Merkel –
Tomris Lahusen
Angela Merkel –
Miriam Bahri
SIE WAR DAS LAND. DAS GANZE LAND. ANGELALAND.
Juliane Hendes – ANGELALAND