© Jan Bosch
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Thomas Melle, in einer eigenen Bühnenfassung von Christin Ihle

Die Welt im Rücken

Romanadaption

 

Wenn die Welt zu einem Gemisch aus Perspektiven wird, die ineinander fallen, die Realität zum Zersetzen zwingen wollen und keine belastbare Konstitution mehr vorfinden lassen. Wenn die Welt zwischen Extremen der Wahrnehmung wankt, zerrüttet. Wenn das Selbst aufgrund der Vielzahl von Gefühlen zu bersten droht oder dem Stillstand anheim fällt.

Der autobiografische Roman von Thomas Melle berichtet von der Welt eines Menschen, der manisch-depressiv ist, der an einer bipolaren Störung erkrankt ist. Es ist eine radikale Selbstbeschreibung, ein Ordnungsversuch der verschiedenen Zustände und Erlebnisse. Dieser Versuch, die eigene Geschichte zu erzählen, wird zum einzig möglichen Weg der Annäherung und Hoffnung. Doch zunehmend sind die Beschreibungen dem Scheitern ausgesetzt, die Momente scheinen vor jeglicher klaren Zuschreibung unaufhörlich zu flüchten. Was und wer entscheidet zwischen ‚noch funktions-‘ und ‚nicht mehr gesellschaftsfähig‘?

Für Liebhaber*innen großartiger Literatur und zärtlich-poetischer Sprachgewaltigkeiten. Für alle Menschen ab 15 Jahren, die den Blick über die Grenzen der eigenen Wahrnehmung richten und dabei Neues und auch sich selbst entdecken wollen.

Die Welt im Rücken von Thomas Melle ist im Rowohlt Berlin Verlag erschienen.


Hier geht es zur Materialmappe zum Stück.

Ort:

Kleines Tasch

Premiere:

Samstag, 12.03.2022

Regie: Eva Lange
Bühne & Kostüme: Ulrike Obermüller
Dramaturgie: Christin Ihle
Theaterpädagogik: Juliane Nowak

Es spielen:

Mechthild Grabner
Zenzi Huber
Christian Simon

Lehrplanrelevante Informationen
 

Nächste Termine:

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  • Sa, 12.03.2022, , Premiere
 
PremiereSamstag

12.03.

 

 

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Etwas stimmte also nicht. Ich meinte: Mit der Welt. Er meinte natürlich: Mit mir.

Die Welt im Rücken