v. l. n. r.: Mechthild Grabner, Zenzi Huber, Christian Simon

© Jan Bosch
© Jan Bosch
© Jan Bosch
© Jan Bosch

v. l. n. r.: Mechthild Grabner, Zenzi Huber, Christian Simon

© Jan Bosch
 

Thomas Melle – in einer eigenen Bühnenfassung von Christin Ihle

Die Welt im Rücken

Romanadaption

 

Pressestimmen

„Eva Langes Inszenierung von „Die Welt im Rücken“ nach Melles radikal autobiografischem Roman ist ein extrem packendes Theatererlebnis."

„Nach knapp zwei Stunden faszinierender Schauspielkunst stehen die Menschen wie benommen auf, sie müssen sich die Kraft erst zurückklatschen aus den prall gefüllten Sinnen. Die ersten Bravo-Rufe – und alles fließt in einen sehr langen, sehr verdienten Applaus."

„Grabner, Huber und Simon sprengen den Rahmen dessen, was sich die eine oder der andere über den Theaterbesuch vorgestellt, vielleicht auch befürchtet haben mag."

(Sabine Jackl, Oberhessische Presse, 25.04.2024)

„[Eva Langes] Inszenierung ist klug choreografiert, das Ensemble, fast unablässig in Bewegung, hält die Spannung trotz der ausgedehnten zu bewältigenden Textflächen hoch."

(Joachim F. Tornau, Theater der Zeit, 25.04.2024)

„Unter der Regie von Eva Lange wird das komplexe Gefühlsleben einer bipolaren Störung auf eine faszinierende und bewegende Art und Weise zum Leben erweckt.

Der Vorhang öffnet sich für unsere Protagonistinnen: Manie und Depression. Die drei talentierten Schauspieler*innen Mechthild Grabner, Zenzi Huber und Christian Simon stellen die beiden Pole der Bipolarität auf eindrucksvolle Weise dar. Durch ihre körperliche Präsenz und vereint als Beobachtende, Beobachtete und fühlende Entität, gelingt es ihnen, das Publikum, durch manische und depressive Phasen im Wechsel mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu nehmen."

(Nefeli Pfleger, Philippmagazine, 02.05.2024)

Wenn die Welt zwischen den Extremen wankt. Wenn das Selbst aufgrund der Vielzahl von Gefühlen zu bersten droht oder dem Stillstand anheim fällt, die Realität zum Zersetzen gezwungen wird. Dann bleibt doch die Erinnerung daran.

Der autobiografische Roman von Thomas Melle berichtet von der Welt eines Menschen, der manisch-depressiv ist, der an einer bipolaren Störung erkrankt ist. Es ist eine radikale Selbstbeschreibung, ein Ordnungsversuch der verschiedenen Zustände und Erlebnisse. Dieser Versuch, die eigene Geschichte zu erzählen, wird zum einzig möglichen Weg der Annäherung und Hoffnung. Doch zunehmend sind die Beschreibungen dem Scheitern ausgesetzt, die Momente scheinen vor jeglicher klaren Zuschreibung unaufhörlich zu flüchten. Was und wer entscheidet zwischen ‚noch funktions- und nicht mehr gesellschaftsfähig‘? Ein Mensch, ein Versuch, drei Spieler*innen und die Welt, die hinter und in uns liegt.

Für Liebhaber*innen großartiger Literatur und zärtlich-poetischer Sprachgewaltigkeiten. Für alle Menschen ab 15 Jahren, die den Blick über die Grenzen der eigenen Wahrnehmung richten und dabei Neues und auch sich selbst entdecken wollen.



Inhaltshinweis

In der Inszenierung werden psychische Erkrankungen, insbesondere bipolare Störungen mit starken manischen und depressiven Phasen, und Suizidabsichten thematisiert. Seien Sie bitte achtsam.

Unter den Rufnummern 0800 111 0111 und 0800 111 0222 bekommen Erkrankte und Angehörige Soforthilfe. Die Hotline der „TelefonSeelsorge“ ist täglich 24 Stunden erreichbar, anonym und kostenlos und bietet auch Mail-, Chat- und Vor-Ort-Beratungen an.

----

Hier geht es zur Materialmappe

 

Ort:

Kleines Tasch

Premiere:

Samstag, 20.04.2024

Regie: Eva Lange
Bühne & Kostüme: Ulrike Obermüller
Dramaturgie: Christin Ihle
Theaterpädagogik: Michael Pietsch
Regieassistenz & Inspizienz: Nathalie Glasow
Soufflage: Laetitia Schroeter

Es spielen:

Mechthild Grabner
Zenzi Huber
Christian Simon

Lehrplanrelevante Informationen