MORGEN GESTALTEN FOKUS: IRAN

Special

 

Angesichts des verheerenden Massakers von 2026 – einem der dunkelsten Momente politischer Repression unserer Zeit – bekunden wir in dieser Spielzeit unsere Solidarität mit der iranischen Zivilgesellschaft. In einer kuratierten Veranstaltungsreihe richten wir den Fokus auf die aktuelle Situation des Landes und beleuchten die vielschichtigen Hintergründe seiner Historie. Seit Jahren kündigt sich im Iran ein tiefgreifender Umbruch an: In wiederkehrenden Protesten und zivilem Ungehorsam artikuliert sich das Streben nach Freiheit, Selbstbestimmung und globaler Teilhabe. Der Widerstand richtet sich gegen ein totalitäres, theokratisches Regime, das Frauen, ethnische Minderheiten und die LGBTIQ+-Community unterdrückt, politische Gegner*innen hinrichtet und das Land durch Misswirtschaft in eine Wirtschaftsund Umweltkrise gestürzt hat. Es trägt Verantwortung für Krieg im Inneren und militärische Eskalationen in der Region. All dies geschieht unter Zensur, durch Internetblockaden und staatliche
Propaganda. Für ein Morgen, das uns allen gehört, ist es entscheidend, der Stimme eines Landes Gehör zu verschaffen, dessen Befreiung die Architektur des Terrors in der gesamten Region zu Fall bringen und den Weg für kollektive Freiheit ebnen würde. Die Veranstaltungsreihe versteht sich als Zeugnis einer Gesellschaft, die trotz allem an ihrer Erneuerung festhält und das Leben verteidigt. Gemeinsam mit Künstler*innen und Aktivist*innen aus der Diaspora fragen wir: Was hält die Iraner*innen in diesem Kampf zusammen?
Was treibt sie an, welche Träume sind noch unerfüllt und welche Strategien entwickeln sie für die Zukunft?

Location:

wird noch bekannt gegeben