Puppentheater von Lena Gorelik
EIN GLÜCKSDING / UA
Theater der Jungen Welt, Leipzig
Motja ist 14 und zum ersten Mal verliebt. Doch dafür ist 1941 wenig Platz. Die deutsche Wehrmacht hat gerade die Ukraine besetzt. Wie alle anderen jüdischen Menschen aus Kyjiw muss Motja mit seiner Mutter und dem Großvater dem Befehl der Besatzer folgen, sich an einer Sammelstelle einzufinden. Niemand von ihnen weiß, dass die Deutschen planen, sie alle umzubringen. Nur Einzelne werden das Massaker von Babyn Jar überleben. Motja ist einer von ihnen. Auch Juri ist 14. Mit seiner Mutter ist er vor dem russischen Angriff aus Kyjiw geflüchtet und lebt heute in Leipzig. Hier kann er zur Schule gehen, in Sicherheit leben. Doch es fällt Juri nicht leicht, sich im fremden Land zurecht zu finden Juri und Motja verbindet eine Leidenschaft: das Zeichnen. Es hilft ihnen, die Welt auf ihre Weise zu sehen und zu verstehen. Und auch wenn zwischen ihren Leben über 80 Jahre liegen, können die beiden Jungen auf diese Weise einander begegnen – genau wie wir.
„Eine Inszenierung in jener stillen Eindringlichkeit, die auch ganz bestimmten Liedern eigen ist.“ (Leipziger Volkszeitung)
TeilenOrt:
Großes Tasch
Regie-Team:
Inszenierung: Martina van Boxen
Ausstattung: Jakob Ripp
Puppenbau: Judith Mähler
Musik: Manuel Loos
Dramaturgie: Jörn Kalbitz