Bernard-Marie Koltès
IN DER EINSAMKEIT DER BAUMWOLLFELDER
Moderner Klassiker
Bernard-Marie Koltès war ein bekannter Theater-Autor. Seine Stücke waren besonders in den 1980er-Jahren sehr erfolgreich.
Im Jahr 1986 schrieb er diesen Text.
Zwei Männer treffen sich auf einem Feld. Vielleicht treffen sie sich zufällig. Vielleicht haben sie die Begegnung geplant.
Einer der Männer ist ein Dealer. Er verkauft Drogen. Der andere Mann ist ein Kunde.
Die beiden Männer sprechen miteinander. Sie versuchen herauszufinden, was der andere will.b 1
Es soll ein Geschäft geben. Aber keiner sagt genau, worum es geht.
Nach und nach wird klar: Beide Männer wollen etwas voneinander.
Die Männer müssen entscheiden, wie sie miteinander umgehen wollen. Sie können gegeneinander kämpfen. Sie können versuchen, den anderen zu besiegen. Oder sie können freundlich und menschlich miteinander umgehen.
Aber das ist nicht einfach.
Die beiden Männer reden lange miteinander. Dabei geht es um wichtige Fragen:
- Wer hat die Macht?
- Wer bestimmt über den anderen?
- Was wollen die Menschen voneinander?
- Wie viel sind Menschen bereit, für ihre Wünsche zu tun?
Es geht auch um Geld, Gefühle und Sexualität. Die Männer versuchen herauszufinden, wer stärker ist und wer die Kontrolle hat.
Das Stück zeigt, wie schwierig Begegnungen zwischen Menschen sein können. Es geht um Macht, Abhängigkeit und den Wunsch nach Nähe.
Diese Fragen sind in jeder Gesellschaft wichtig. Sie spielen keine Rolle nur in einem bestimmten Land oder unter einer bestimmten Regierung.
Das Stück ist für Menschen ab 15 Jahren. Es ist besonders interessant für Menschen, die sich für Sprache und poetische Gespräche interessieren.
TeilenOrt:
Großes Tasch
Premiere:
Saturday, 14.11.2026
Regie: Joachim Gottfried Goller
Bühne & Kostüme: Jenny Schleif
Dramaturgie: Petra Thöring
Theaterpädagogik: Mia Scarcello
Regieassistenz: Isabelle Vardi
Inspizienz: Phin Mindner
Soufflage: Silke Knauff
Es spielen:
Dealer –
Georg Santner
Kunde –
David Zico
WAS HABEN SIE DENN VERLOREN UND ICH NICHT GEWONNEN?
Bernard-Marie Koltès – IN DER EINSAMKEIT DER BAUMWOLLFELDER